Herzlich willkommen !

Wenn die Aussage zutrifft, dass das Sozialrecht ein Maßstab für die Humanität einer Gesellschaft ist, dann könnte man mit unserem Gemeinwesen eigentlich im Reinen sein, verleiht doch das Grundgesetz in seinen Artikeln 1, 20 und 28 der Menschenwürde und dem Sozialstaatsgedanken Verfassungsrang. Sogar die Hartz- IV-Gesetzgebung verheisst Betroffenen, ein Leben zu ermöglichen, ‘das der Würde des Menschen entspricht, so steht es tatsächlich in § 1 Absatz 1 SGB-II.

Wie jedoch der Alltag aussieht, davon können Betroffene ein Lied singen. In der Realität geht es um Regelsätze, die völlig unzureichend sind*. Um Sachbearbeiter, die Anträge bearbeiten mit einer inneren Einstellung, als ginge es um die Verteidigung des eigenen Geldbeutels. Um Ewigkeiten, die es dauert, bis nach dem Antrag endlich Post kommt - die jedoch keine Bewilligung enthält, sondern nur wieder eine ‘Aufforderung zur Mitwirkung’ -durch Einreichung von Belegen, die man  längst zusammen mit dem Antrag schon eingereicht hatte.... In vielen Fällen bleibt Betroffenen nur der Weg zum Sozialgericht. Wer diesen Weg geht, findet sich in einem unübersichtlichen Gewirr von Gesetzen und Verordnungen wieder und bekommt es, auf der Gegnerseite, mit rechtlich versierten Behördenfachleuten zu tun, die ihr ‘Handwerk’ perfekt beherrschen.

Könnte ich mir doch einen Anwalt leisten - das werden sich in einer solchen Situation schon viele gedacht haben. Gern möchte ich Sie jedoch überzeugen : Einen Anwalt, der sich mit Hartz IV auskennt, können auch S i e  sich leisten !

Haben Sie keine Angst : Ihnen flattert nicht sofort meine ‘Gebührenrechnung ins Haus, kaum, dass Sie mich beauftragt haben. Eine erste telefonische Fallbesprechung ist bei mir selbstverstänlich kostenlos. Gern können Sie mir Ihre Bescheide übersenden, die ich kostenlos und für beide Seiten unverbindlich überprüfe. Wegen meiner Bedingungen für die kostenlose Überprüfung von Bescheiden lesen Sie bitte unbedingt hier weiter. Über die sog. Prozesskostenhilfe besteht in vielen Fällen die Möglichkeit, finanziell mittellose Mandanten komplett von den Anwaltsgebühren zu befreien. Zudem können nach dem neuen Anwalts- Gebührenrecht mittellose Mandanten mit dem Anwalt vereinbaren, dass Gebühren überhaupt nur unter der Bedingung gezahlt werden müssen, dass der Rechtsbehelf erfolgreich ist (sog Erfolgshonorarvereinbarung). Und : Wussten Sie, dass, soweit Sie Ihren Fall ‘gewinnen’, Arbeitsamt, Jobcenter & Co. gesetzlich verpflichtet sind, Ihnen sämtliche Kosten zu erstatten - hierzu gehören selbstverständlich auch Ihre Anwaltskosten !

Seien Sie nicht bange - rufen Sie mich einfach an oder schicken Sie mir eine Mail. Gern kläre ich mit Ihnen in einem kostenfreien Erstgespräch alle Möglichkeiten für einen kostenfreien Rechtsschutz ab. 

 

*) Daß Hartz IV nicht zum Leben reicht, gibt inzwischen auch Heinrich Alt von der Bundesagentur zu, nachzulesen hier. Sogar Peter Hartz wird mittlerweile, wegen seiner Mit-Urheberschaft und der von ihm abgeleiteten Namensgebung, immer mehr von Unbehagen und Reue geplagt, nachzulesen hier .

Bundesweit Schlagzeilen machte 2013 ein Kundenratgeber des Jobcenters Pinneberg wegen mitfühlender Tipps für einen Hartz-IV- gerechten Lifestyle. Dieses denkwürdige Zeitdokument kann hier noch einmal nachgelesen werden.  Die (unterschwellige) Anregung, es doch einmal mit einer vegetarischen Lebensweise zu probieren, finden Sie auf S. 9 des Ratgebers (Aber, aufgepaßt : dann bitte kein teures Gemüse kaufen, siehe den Warnhinweis auf S.83 !). Möbelstücke vom Dachboden lassen sich vielleicht bei EBay oder auf dem Flohmarkt noch  zu Geld machen (S.50 - Aber, Achtung : Der Wert des Verkauften darf natürlich höchstens ‘angemessen’ sein, sonst betrachtet  ja das Amt den Verkaufserlös als anrechenbares Einkommen und kürzt entsprechend seine Leistung,  S. 55 !) Den Tipp, Leitungswasser zu trinken, finden Sie auf S. 83, dort befindet sich auch der Rat, sich einen Vorrat von Mehl, Nudeln und Dosen anzulegen .....

Vielleicht benötigen Sie gerade einen neuen Personalausweis und sind verärgert, weil Sie dafür, obwohl Hartz-IV-Empfänger/In, 28,80 € Gebühren zahlen sollen ? Ihr Ärger ist jedoch unbegründet. Denn im Regelsatz ist ja ein Ansparbetrag enthalten, den Sie für diese Gebühr Monat für Monat zurücklegen können - derzeit sind dies 25 Cent ! Sie können höchstens versuchen,  vor dem Verwaltungsgericht - nicht dem Sozialgericht - eine Gebührenbefreiung zu erstreiten. Nach der neueren Rechtsprechung dürften sogar einige Erfolgsaussichten bestehen, vgl.  z.B. das Urteil des VG Berlin vom 21.04.2016.............