Kostenlose Prüfung Ihrer Bescheide : So geht’s

 

Ein Mandat, das heißt, meine rechtsverbindliche Beauftragung als Rechtsanwalt, kommt immer erst nach ausdrücklicher Vereinbarung zustande. Das bloße Einsenden von Bescheiden und Unterlagen läßt in keinem Fall bereits ein Mandat entstehen. Solange noch kein Mandat besteht, müssen sich EinsenderInnen selbst um ihre  Widerspruchs-  oder Klagefrist kümmern  !

Falls Ihre Rechtsmittelfrist bereits weitgehend abgelaufen ist, würde ich Ihnen empfehlen, sofort selbst vorsorglich zur Fristenwahrung das betreffende Rechtsmittel schon einmal einzulegen. Welches Rechtsmittel Sie wo einlegen müssen sehen Sie aus der Rechtsmittelbelehrung am Ende des Bescheids. Sie brauchen Ihr Rechtsmittel noch nicht zu begründen, eine Begründung würde ich gegebenenfalls für Sie  nachreichen. Für einen fristwahrenden Widerspruch genügt eine Formulierung wie :

    “....gegen Ihren Änderungs-/Versagungs-/Sanktionsbescheid o.ä. vom ..................., hier eingegangen am ........... lege ich hiermit Widerspruch ein. Der Widerspruch wird lediglich zur Wahrung der gesetzlichen Widerspruchsfrist eingelegt. Eine Begründung wird noch nachgereicht werden.”

Falls eine Klage erhoben werden muß, gilt der obige Textbaustein entsprechend.(“...gegen den Widerspruchsbescheid vom ..........erhebe ich hiermit Klage” - den Widerspruchsbescheid bitte so genau wie möglich bezeichnen und möglichst eine Kopie des Widerspruchsbescheids mit beifügen !).

Ich kann leider nicht garantieren, daß ich mich rechtzeitig bei Ihnen zurückmelde, wenn es mit der Rechtsmittelfrist bereits eng geworden ist, daher wiederhole ich nochmals dringend meine Empfehlung : fristenwahrende Rechtsmittel notfalls sofort selbst einlegen !

Bitte senden Sie möglichst Kopien ein, denn für Originalbescheide oder sonstige Originalunterlagen kann ich leider keinerlei Haftung übernehmen.